Leistungen

Abrissarbeiten

Abrissarbeiten

Mit Abrissarbeiten Platz schaffen für Neues

Vor jedem Neubau oder Umbau muss oft erst Altes weichen – wir übernehmen das für Sie. Mit modernster Technik und klaren Abläufen führen wir Abrissarbeiten sicher, sauber und effizient durch.

Vom kleinen Rückbau bis zum vollständigen Abbruch ganzer Gebäude kümmern wir uns auch um die fachgerechte Entsorgung aller Materialien. So schaffen wir Platz für Neues – strukturiert, kontrolliert und verantwortungsbewusst.

Bagger bei Abrissarbeiten
Bagger bei Abrissarbeiten

Das übernehmen wir beim Abriss

Vom präzisen Rückbau einzelner Wände bis zum kompletten Gebäudeabbruch – acht Leistungen, mit denen wir strukturiert Platz schaffen.

Komplettabbruch

Fachgerechter Abriss ganzer Gebäude inklusive Baustellensicherung und Verkehrsführung.

Teilabbruch

Kontrollierter Rückbau einzelner Gebäudeteile, Etagen oder Anbauten.

Entkernung

Innenausbau, Installationen und Trennwände entfernt bis auf den Rohbau.

Innenabbruch

Wände, Decken oder Böden auch im laufenden Gebäudebetrieb entfernen.

Betonabbruch

Fundamente, Bodenplatten und Betondecken sauber zerkleinert und abtransportiert.

Fundamentabbruch

Alte Fundamente entfernt und der Baugrund für den Neubau vorbereitet.

Materialtrennung vor Ort

Sortenreine Trennung für maximale Recyclingquote und geringere Entsorgungskosten.

Bauschuttentsorgung

Fachgerechte Entsorgung mit lückenloser Dokumentation nach aktueller Abfallverordnung.

Zwischen Bagger und Baugrund liegt Planung

Abbruch wirkt einfach – bis man das erste Mal ein Nachbargebäude beschädigt oder eine nicht gemeldete Leitung trifft. Statik, Nachbarschaft, Leitungen und Schadstoffe entscheiden über den kompletten Ablauf. Wer nur mit Muskelkraft anrückt, riskiert Verzögerungen, Schadensersatz oder Nachforderungen bei der Entsorgung. Wir planen jeden Abriss vollständig durch, sichern das Umfeld und dokumentieren jeden Entsorgungsweg lückenlos.

Weg mit dem Alten. Wir machen Platz.

Sagen Sie uns, was weichen muss – wir prüfen vor Ort, kalkulieren transparent und starten strukturiert.

FAQ zu Abrissarbeiten

Braucht man für einen Hausabriss eine Genehmigung?

Ob eine Abrissgenehmigung nötig ist, hängt vom Bundesland und der Kommune ab. In den meisten Bundesländern ist der Abriss von Einfamilienhäusern verfahrensfrei, muss aber der Bauaufsichtsbehörde angezeigt werden. Genehmigungspflichtig ist der Abriss in der Regel bei denkmalgeschützten Gebäuden, in erhaltungssatzungspflichtigen Bereichen und bei größeren Gebäuden ab bestimmter Größe. Zusätzlich müssen fast immer eine Anzeige beim Bauamt, eine statische Bewertung der Nachbargebäude und ein Schadstoffkataster erstellt werden. Wir übernehmen die komplette behördliche Abwicklung – Prüfung der Genehmigungspflicht, Anzeige beim Bauamt, Beauftragung der Schadstoffprüfung – damit Sie sich nicht mit den Formalitäten befassen müssen, sondern nur mit dem Ergebnis.
Die Kosten für einen Hausabriss liegen typischerweise zwischen 40 und 130 Euro pro Kubikmeter umbautem Raum, je nach Gebäudetyp, Standort und Entsorgungsaufwand. Für ein Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche bedeutet das grob 15.000 bis 40.000 Euro Gesamtkosten. Kostenrelevant sind vor allem enthaltene Schadstoffe (Asbest, KMF, PAK), Zugänglichkeit für Maschinen, Entsorgungskosten für Bauschutt sowie eventuelle Rückbaumaßnahmen an Fundamenten und Kellern. Auch die regionale Entsorgungssituation spielt eine große Rolle – Deponiegebühren unterscheiden sich stark je nach Bundesland und Verfügbarkeit von Recyclingkapazitäten. Wir kalkulieren nach vor-Ort-Termin mit einem detaillierten Angebot, das Abbruch, Entsorgung und Wiederherstellung der Fläche vollständig abdeckt.
Der eigentliche Abriss eines Einfamilienhauses dauert in der Regel zwei bis fünf Arbeitstage, je nach Bauweise, Gebäudegröße und Zugänglichkeit. Vor dem Abbruch stehen Vorarbeiten von ein bis drei Wochen: Trennung von Versorgungsleitungen, Schadstoffsanierung (falls nötig), Entkernung sowie Sicherung des Umfelds. Nach dem Abbruch folgen ein bis zwei Wochen für den Bauschuttabtransport und die Herstellung einer verfüllten, tragfähigen Fläche. Gesamt sollten Sie für einen kompletten Hausabriss also vier bis sechs Wochen einplanen. Verzögerungen entstehen häufig durch nicht erkannte Schadstoffe oder unerwartet große Fundamente. Wir prüfen beides im Vorfeld gründlich, um verlässliche Termine liefern zu können und Überraschungen im Ablauf zu vermeiden.
Bauschutt wird nach der Gewerbeabfallverordnung getrennt gesammelt und verwertet oder entsorgt. Mineralische Fraktionen (Beton, Ziegel, Mauerwerk) werden in Recyclinganlagen zu RC-Material für Straßen- und Erdbau aufbereitet. Metalle gehen an Schrotthändler, Holz zur thermischen Verwertung oder in die Holzwerkstoff-Industrie. Belastete Materialien wie asbesthaltige Bauteile, teerhaltige Dachpappe oder KMF-Dämmstoffe müssen als gefährlicher Abfall separat entsorgt werden. Für jede Fraktion wird ein Entsorgungsnachweis erstellt. Wir arbeiten mit zertifizierten Entsorgungsbetrieben und liefern Ihnen eine lückenlose Dokumentation aller Entsorgungswege – das ist bei Verkauf oder Nachnutzung des Grundstücks oft rechtlich relevant und kann bei künftigen Bauvorhaben die Genehmigung beschleunigen.

Ja, seit 2015 ist bei Gebäuden mit Baujahr vor 1993 eine Erkundung auf Asbest gesetzlich vorgeschrieben, ergänzt durch die aktualisierte TRGS 519. Auch KMF-Dämmstoffe (Mineralwolle bis 1996), PAK in Teer- und Parkettklebern sowie PCB in Fugendichtstoffen sind bei älteren Gebäuden relevant. Die Erkundung erfolgt durch Probenahmen und Laboranalyse, meist auf Basis eines Schadstoffkatasters. Werden Schadstoffe gefunden, muss vor dem eigentlichen Abriss eine fachgerechte Sanierung durch zertifizierte Betriebe erfolgen – Kostenrahmen je nach Umfang mehrere tausend bis mehrere zehntausend Euro. Wir beauftragen die Erkundung und Sanierung und koordinieren beides mit dem Abbruch, damit alles termingerecht ineinandergreift.